Vermögensschutz durch Monitoring: Unterstützung für Anleger und Berater.

Prävention

Unser ALLINFORM-Konzept hilft Mandanten, drohende Gefährdungen für ihr Kapital frühzeitig zu erkennen und Schäden zu vermeiden.

Das Problem

Die Initiatoren der Finanzprodukte bestimmen, in welcher Form sie über die Märkte und Produkte des Kapitalmarktes informieren. Sie verschicken jährliche Geschäftsberichte, die zwar meist alle wichtigen Fakten anreißen. Aber: Die Anleger können frühzeitige Warnsignale oft nicht identifizieren. Die Initiatoren können Fondsprobleme mit

  • optimistischen Prognosen;
  • Programmen zur Restrukturierung; und
  • Sanierungsvorschlägen

verschleiern und beschönigen. Der Investor lässt sich durch die seriös erscheinenden Argumente beruhigen. Er bleibt passiv und vertraut auf die Geschäftsführung. Das hat einen einfachen Grund. Er kann

  • Schlüsselbegriffe und Kennzahlen nicht bewerten;
  • falsche Informationen nicht überprüfen; und
  • Verschleppungstendenzen nicht erkennen.

Wenn der Anleger letztlich aufmerksam wird, ist oft schon

  • eine Verjährungsfrist überschritten;
  • ein Teil- oder Totalverlust eingetreten; oder
  • seine Rückzahlungs- oder Nachschusspflicht nicht mehr abzuwenden.

Zwei Geschädigte

Opfer dieser Informationspolitik sind nicht nur die Anleger selbst, sondern auch deren Berater. Viele „Anlegeranwälte“ neigen dazu, den Berater zum „Sündenbock“ für alle negativen Ereignisse zu erklären.

Die Lösung: Monitoring

Durch die richtigen Maßnahmen kann der Anleger sein Vermögen schützen und der Berater das Portfolio seiner Kunden weiterentwickeln. Ein kontinuierliches Monitoring der Initiatoren und Produkte informiert sowohl den Berater als auch den Anleger umfassend. Wir werten Sekundärquellen aus und erschließen neue Primärquellen.

Sekundärquellen

Wir filtern die Sekundärquellen, also Prospekte und Berichte der Initiatoren, nach Schlüsselbegriffen. „Klartext“ übersetzt sprachliche und sachliche Aufwertungen, Beschönigungen und Täuschungsmanöver in ihre wahre Bedeutung. Wir bringen die Dinge auf den Punkt. Wenn wir erkennen, dass die Initiatoren Fakten verschleiern, können die Anleger und ihre Berater ihr Wissen aus den Primärquellen aktiv nutzen. Sie sind nicht mehr auf Informationen aus zweiter Hand angewiesen.

Primärquellen

Die „Primärquellen“ erschließen wir, indem wir gesetzliche und vertragliche Informations- und Kontrollrechte der Anleger nutzen.
Die Informationen gewinnen wir in drei Stufen:

3 Stufen:

Wir nutzen systematisch verschiedene Eskalationsstufen, um den Auskunftsdruck schrittweise zu erhöhen.
In der ersten Stufe üben wir allgemeine Kontrollrechte über Jahresabschlüsse, Prüfberichte oder Protokolle aus.
Die nächste Stufe bilden außerordentliche Kontrollrechte. Diese beziehen sich z.B. auf erkannte Unregelmäßigkeiten, gewagte Spekulationen, die schlechte wirtschaftliche Lage eines Fonds oder außerordentliche Ereignisse.
Auf einer dritten Stufe nehmen wir die funktionalen Kontrollrechte der Anleger wahr. Wir fordern gezielt Gutachten, Kalkulationen, Informationen über Gewinne und Verluste oder Verträge ein. Durch die ausgewerteten Informationen können Anleger und Berater

  • ihr Engagement zu prüfen;
  • Märkte und Anbieter zu wechseln;
  • Investitionszeitpunkte zu planen;
  • Gewinne und Verluste frühzeitig zu erkennen; und
  • Rechte in nicht verjährter Zeit geltend zu machen und in starker Gemeinschaft kostengünstig durchzusetzen.

Vorteile

Dieses Vorgehen hat viele Vorteile, u.a.:

  • zeitliche (Frühwarnsystem),
  • funktionale (gezielte anlassbezogene Ermittlungen),
  • methodische (Vergleich primärer und sekundärer Informationsquellen).

Fazit

Unser Monitoring schafft für Berater und Anleger einen gemeinsamen zeitlichen und qualitativen Informationsvorsprung. Damit beleben und gestalten wir den Kommunikationsprozess zwischen Anlegern und Beratern.